Ehemaligen Yachthafen Foto: Umweltamt Stadt Hagen

Umweltamt Hagen

Das Umweltamt arbeitet für eine umweltverträgliche und nachhaltige Stadtentwicklung und versteht sich dabei als Dienstleister, Berater für Antragsteller und als Servicestelle für alle Bürgerinnen und Bürger und ist eine Sonderordnungsbehörde.

Zu den vielfältigen Aufgaben gehören der Natur- und Landschaftsschutz, Artenschutz, Tierschutz einschließlich des Betriebs des Tierheims, Jagd- u. Fischereibehörde, Gewässer- u. Bodenschutz, Abfallwirtschaft, Immissions- und Klimaschutz sowie Klimafolgenanpassung. Im gewerblich-industriellen Bereich ist es durch einen interkommunalen Kooperationsvertrag auch für die Städte Bochum und Dortmund zuständig. Ferner wird der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität sowie der Naturschutzbeirat der Stadt betreut. Weitere Informationen hier auf unseren Internetseiten.

Logo: freigegegen durch Klima-Bündnis e.V.

Klima-Bündnis zeichnet Hagen für 30 Jahre Mitgliedschaft aus


Hagen, Februar 2024. Bereits seit 1994 ist Hagen Mitglied im Klima-Bündnis, dem größten europäischen Städtenetzwerk für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz. Das Klima-Bündnis hat die langjährige Mitgliedschaft nun mit einer Urkunde gewürdigt und das unermüdliche Engagement im kommunalen Klimaschutz der Stadt ausgezeichnet.


Das "Klima-Bündnis e.V. der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V." ist das größte thematische Städtenetzwerk in Europa. Seit 30 Jahren unterstützt es die über 2.000 Mitgliedsstädte in mittlerweile mehr als 25 Ländern bei der Erreichung ihrer Selbstverpflichtung, den CO2-Ausstoß und die Pro-Kopf-Emissionen zu senken. Die Stadt Hagen ist seit 1991 im Klima-Bündnis und seit 1994 Mitglied im Verein. Das Klima-Bündnis berät Städte und Gemeinden bei der Umsetzung von Klimaschutzstrategien. Zum Erhalt der tropischen Regenwälder kooperiert das Klima-Bündnis mit den indigenen Völkern der Regenwälder. Weitere Informationen: http://www.klimabuendnis.org

Ratsbeschluss zur Charta Faire Metropole Ruhr 2030

Der Rat der Stadt Hagen hat sich den Zielen der „Agenda 2030“ verpflichtet und am 31.03.2022 die Charta Faire Metropole Ruhr 2030 beschlossen (Ratsbeschluss). Die Ratsvorlage und die Charta können hier eingesehen werden.

Einführung einer Klimarelevanzprüfung für Verwaltungsvorlagen

Der Rat der Stadt Hagen hat mit der Ausrufung des Klimanotstands bzw. dem Climate Emergency (DS 0610-1/2019) beschlossen, dass Entscheidungen und Maßnahmen der Stadt hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung zu prüfen sind. Das Verfahren hierzu sowie einige Beispiele zur Umsetzung werden in einem ausführlichen Leitfaden beschrieben (hier) . Bei Fragen: Frau Nicole Schulte, Klimaschutzmanagerin, Telefon: -3490 oder E-Mail: Nicole.Schulte@stadt-hagen.de

Rat der Stadt Hagen beschloss 2019 den Klimanotstand

Die Dialogveranstaltung von Politik und Verwaltung mit Vertreterinnen und Vertretern der „Fridays-for-Future-Bewegung“ am 10. September 2019 im Ratssaal hatte gezeigt, dass die Ziele, die mit der Ausrufung des sogenannten „Klimanotstandes“ noch intensiver verfolgt werden sollten. Am 26. September 2019 hatte der Rat der Stadt Hagen dann folgenden Beschluss gefasst, um stärker als bisher auch mit weitergehenden Maßnahmen in Hagen dem Klimawandel zu begegnen. Beschluss

Treibhausgas-Bilanz Hagen

Eine Aktualisierung der kommunalen Treibhausgasbilanz erfolgte durch den Regionalverband Ruhr (RVR) und die Pro-Kopf-Emissionen der Stadt Hagen finden Sie hier.

Nach der Multiplikation des Endenergieverbrauchs und der Emissionsfaktoren der jeweiligen Energieträger lassen sich die THG-Emissionen in der verlinkten Abbildung dargestellten. Diese konnten in Hagen zwischen den Jahren 2012 und 2020 um fast 27 % reduziert werden – von ca. 2,6 Mio. Tonnen CO2eq (im Jahr 2012) auf ca. 1,9 Mio. Tonnen CO2eq (im Jahr 2020).

Während der Energieverbrauch zwischen 2012 und 2017 auf einem Niveau von ca. 6.600 bis 7.000 GWh/a lag (mit insgesamt leicht ansteigender Tendenz), konnte in den Jahren 2018 bis 2020 ein deutlicher Rückgang auf 6.000 GWh/a verzeichnet werden. Zurückzuführen ist dies insb. auf einen rückläufigen Verbrauch an, Benzin, Heizöl und insbesondere Strom im industriellen Sektor. Das war durch die im Frühjahr 2020 einsetzende Corona-Pandemie begründet, wodurch z. B. im Bereich der Wirtschaft an vielen Stellen deutlich weniger produziert wurde und auch das Mobilitätsverhalten vieler Menschen stark eingeschränkt war.

Ladesäule der Stadt Hagen, Foto: Linda Kolms

Elektrisches Laden in Hagen

Die Batterien elektrisch betriebener Fahrzeuge können in Hagen zurzeit an 105 an von der Mark-E AG betriebenen Ladepunkten im öffentlichen Raum aufgeladen werden.

Die Internetseite derMark-E AGinformiert über Lademöglichkeiten für E-Autos u.a. im Versorgungsgebiet der Enervie. Die auf der folgenden Karte abgebildeten aktuellen Ladestationen sind öffentlich zugänglich. Link auf der Internetseite der Mark AG: hier

Die Bundesnetzagentur bietet eine Karte mit allen bei ihr gemeldeten öffentlichen Ladesäulen an, deren Betreiber einer Veröffentlichung im Internet zugestimmt haben: Übersichtskarte der Bundesnetzagentur

Foto: Marcel Fuchs

Das Projekt "Masterplan Nachhaltige Mobilität" läuft

Die Stadt Hagen hat einen durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVi) geförderten Masterplan Nachhaltige Mobilität erarbeitet. Ziel ist es, die Lebensqualität für die Menschen in der Stadt zu verbessern und eine Verkehrswende in Hagen einzuleiten. Die Schwerpunkte für die Umsetzung von fast 60 emissionsreduzierenden Maßnahmen liegen auf einer Stärkung des Radverkehrs und dem Ausbau der Elektromobilität und des ÖPNV.

Als Ansprechpartner steht Herr Andreas Winterkemper - Manager für Nachhaltige Mobilität - beim Umweltamt der Stadt Hagen unter der Telefonnummer 02331-207 4786 zur Verfügung.

Zur weiteren Information steht der aktuelle Masterplan hier zum Download zur Verfügung.

Die Erstellung des Masterplans "Nachhaltige Mobilität für die Stadt Hagen" wurde mit Mitteln aus dem "Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020" der Bundesregierung gefördert. Die Fördermittel stammen aus dem Programm "Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme" des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVi).

Titel des Fördervorhabens: "Masterplan Nachhaltige Mobilität für die Stadt Hagen" (NaMobilHA)

Förderkennzeichen: 16DKV10001

Bewilligungszeitraum: 1. März 2018 bis 30. September 2018

Ehemaligen Yachthafen Foto: Umweltamt Stadt Hagen

33 Jahre Umweltamt

Am 1.9.2020 hatte das Umweltamt mittlerweile den 33. Geburtstag. Im Jahr 2017 hatte das Umweltamt der Stadt Hagen das 30jährige Bestehen. Der Gesamtbericht verschaft einen guten Überblick über die Arbeit der letzten drei Jahrzehnte seit dem 1.9.1987: Download hier:Bericht 30 Jahre Umweltamt Hagen

Die bio-faire Hagener Schokolade


Genuss und Verantwortung lassen sich ideal verbinden mit bio-fairer Hagener Schokolade, die im Weltladen des AllerWeltHauses, Potthofstr. 22 und bei der Touristinformation Hagen im M12, Mittelstr. 12, 58095 Hagen, erhältlich ist.

Für den Vertrieb werden weitere Kooperationspartner, wie z.B. Kultureinrichtungen oder Einzelhandelsgeschäfte gesucht. Ein Teil des Verkaufserlöses der Schokolade wird an den Hagener Kinderhospizdienst Sternentreppe gespendet.

Fotos: ©AllerWeltHaus Hagen

Das Projekt bio-faire Hagener Schokolade wurde gefördert von Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt. Mit finanzieller Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Standort & Erreichbarkeit

Umweltamt

Rathausstraße 11, 58095 Hagen



Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Themenbereich.

Hier finden Sie die Internetseiten des Hagener Tierheims:

Tierheim

Hier finden Sie das Organigramm des Umweltamtes:

Organigramm Umweltamt Hagen

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