Aufenthalt


Aufenthaltsgestattung

Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsgestattung im Asylverfahren


Asylanträge werden im Bundesgebiet bei der Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gestellt, die der für die Aufnahme des Ausländers zuständigen Aufnahmeeinrichtung zugeordnet ist.


Für den Regierungsbezirk Arnsberg nimmt die

  • Stadtverwaltung Dortmund
    Zentrale Ausländerbehörde
    Westfalendamm 399
    44143 Dortmund

die Anträge an, um sie an das Bundesamt weiterzuleiten. Das gleiche gilt auch für Folgeanträge.


Im Rahmen des Asylverfahrens wird der Ausländer zunächst einer Aufnahmeeinrichtung zugewiesen. Unter bestimmten Voraussetzungen erfolgt eine Weiterleitung an eine Gemeinde. Auf Antrag ist eine Umverteilung möglich.


Einem Ausländer, der um Asyl nachsucht, ist zur Durchführung des Asylverfahrens der Aufenthalt im Bundesgebiet gestattet. Er hat einen Anspruch auf Ausstellung einer Bescheinigung über diese Aufenthaltsgestattung. Er hat jedoch keinen Anspruch darauf, sich in einem bestimmten Land oder an einem bestimmten Ort aufzuhalten.



Voraussetzungen / notwendige Unterlagen

Der Asylbewerber muss der Stadt Hagen offiziell zugewiesen sein.


Für die Erteilung sowie für die Verlängerung der Aufenthaltsgestattung ist kein besonderer Antrag erforderlich. Die Verlängerung erfolgt grundsätzlich für 6 Monate. Allerdings erlischt die Aufenthaltsgestattung per Gesetz mit Abschluss des Asylverfahrens.


Die Aufenthaltsgestattung ist mit einer Wohnsitzbeschränkung auf das Hagener Stadtgebiet, mit einer Aufenthaltsbeschränkung auf den Regierungsbezirk Arnsberg und mit einer Auflage zur Erwerbstätigkeit versehen. Weitere Auflagen und Nebenbestimmungen können verfügt werden.


Für die Ausstellung der Aufenthaltsgestattung ist die Vorlage eines biometrietauglichen Lichtbildes erforderlich.



Gebühren

  • Die Dienstleistung ist gebührenfrei.


Besonderheiten / Befreiungen

Die Anspruchsvoraussetzungen für die Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsgestattung im Asylverfahren können nur durch die Ausländerbehörde unter Hinzunahme der Ausländerakte des Betroffenen geprüft werden. Deshalb wird empfohlen, sich direkt an die o.g. Stelle zu wenden.


Für Folgeanträge wird nur dann eine Aufenthaltsgestattung ausgestellt, wenn ein weiteres Verfahren durchgeführt wird. Die Aufenthaltsgestattung erlischt mit bestandskräftigem Abschluss des Asylverfahrens.


Der Asylbewerber benötigt für Reisen außerhalb des Regierungsbezirks grundsätzlich eine besondere Reiseerlaubnis (Ausnahmegenehmigung) der Ausländerstelle.


Standort & Erreichbarkeit

Fachbereich öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen

Erdgeschoß und 1. Etage

Böhmerstr. 1, 58095 Hagen

Direkt-Kontakt

Telefax: 02331 207-2075


Bushaltestelle: MARKT (Linien 510, 512, 516, 519, SB71)

Öffnungszeiten

Montag08:30 - 12:00 und 14:30 - 17:00 Uhr
Dienstaggeschlossen
Mittwoch08:30 - 12:00 Uhr
Donnerstag14:30 - 17:00 Uhr
Freitag08:30 - 12:00 Uhr
Samstaggeschlossen
Sonntaggeschlossen


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