Marktplatz

Ausländerbehörde

Die Ausländerbehörde ist bis auf weiteres für Vorsprachen während der allgemeinen Öffnungszeiten geschlossen. Derzeit sind jedoch Vorsprachen nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.


Terminvereinbarung:

Da die Ausländerbehörde auch an die geltenden Corona-Schutzbestimmungen gebunden ist, ist das Terminangebot reduziert. Über die notwendige Erledigung Ihres Anliegens entscheidet die Ausländerbehörde nach objektiven Kriterien. Auch gelten Richtlinien zum Betreten und Aufenthalt im Gebäude (siehe unten und Rückseite Ihrer Termineinladung).


Nutzen Sie zur Terminvereinbarung den nebenstehenden Link zu unserem Direkt-Kontakt (Email an: Auslaenderbehoerde@Stadt-Hagen.de). In Ausnahmefällen erreichen Sie uns werktags von Montag bis Freitag über hagen direkt: 02331 207 5000 oder die im Internet unter www.hagen.de hinterlegten Rufnummern.


Bitte verzichten Sie auf Erinnerungen zu Ihrer Terminanfrage. Die Erinnerungen erhöhen u.a. das Email-Aufkommen und verlängern somit die Beantwortung Ihrer Email-Anfrage.


Damit die Ausländerbehörde Ihr Anliegen ordnungsgemäß bearbeiten kann, prüfen Sie bitte, ob die an uns gesandte Email folgende Informationen enthält:

  • Name, Vorname
  • Geburtsdatum
  • Aktenzeichen (falls möglich)
  • Telefon
  • eingescannte Kopie Ihres Identitätsdokuments (Pass bzw. Ausweis) Ihres aufenthaltsrechtlichen Dokuments (Aufenthaltstitel, Aufenthaltsgestattungen, Duldungen, Fiktionsbescheinigungen, sonstige aufenthaltsrechtliche Bescheinigungen)

Bei gebührenpflichtigen Dienstleistungen ist ausschließlich bargeldlose EC-Zahlung möglich.


Selbstverständlich werden alle Dienstleistungen der Stadt Hagen, die bisher online oder per Post beantragt werden konnten, auch weiterhin bearbeitet.


Richtlinien zum Betreten und Aufenthalt im Gebäude


   Sie müssen beim Betreten des Dienstgebäudes einen Mund- und Nasenschutz tragen!

  • Erscheinen Sie pünktlich zum Termin
  • Sie warten grundsätzlich vor dem Dienstgebäude (Abstandsflächen sind gekennzeichnet und zwingend einzuhalten)
  • Mitarbeiter*innen der Ausländerbehörde holen Sie vor dem Gebäude ab
  • Desinfizieren Sie sich im Eingangsbereich die Hände
  • Sie dürfen grundsätzlich nur einzeln ins Gebäude eintreten. Familienangehörige dürfen das Gebäude nur dann betreten, wenn deren Anwesenheit beim Termin ebenfalls erforderlich ist (Ausnahme z.B. minderjährige Kinder mit einem Elternteil)
  • Verlassen Sie das Gebäude umgehend nach Ihrer Terminvorsprache durch den Hinterausgang

Aufenthalt

Erteilung und Verlängerung von Aufenthaltstiteln

Zum 01.01.2005 hat das Zuwanderungsgesetz (u.a.) das bisherige Ausländergesetz abgelöst. Mittlerweile werden sechs Aufenthaltstitel als

erteilt. Die Ausländerbehörde muss stets entscheiden, welchen Titel sie nach welcher Vorschrift zu erteilen hat. Antragsunterlagen für die einzelnen Titel siehe unter der jeweiligen Art.


Folgende Aufenthaltszwecke sind zu unterscheiden:

  • zur Familienzusammenführung
  • zur Erwerbstätigkeit
  • zur Ausbildung
  • aus humanitären Gründen

Achtung: Ein abgelaufener Titel kann nicht verlängert werden und berechtigt nicht mehr zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit


Asylbewerber weisen sich mit einer Aufenthaltsgestattung aus. Geduldete Ausländer erhalten eine Bescheinigung über die vorübergehende Aussetzung der Abschiebung.



Allgemeine Erteilungsvoraussetzungen

Die Erteilung eines Aufenthaltstitels setzt in der Regel voraus, dass

  • die Einreise mit dem erforderlichen Visum erfolgt ist,
  • die Passpflicht erfüllt wird,
  • der Lebensunterhalt gesichert ist,
  • die Identität und Staatsangehörigkeit geklärt ist,
  • kein Ausweisungsgrund vorliegt und
  • Interessen der Bundesrepublik Deutschland weder beeinträchtigt noch gefährdet sind.


Biometrietaugliches Lichtbild

Aufenthaltstitel, Bescheinigungen und Personaldokumente müssen seit dem 01.01.2006 mit einem biometrietauglichen Lichtbild versehen werden, welches folgende Voraussetzungen erfüllen muss:

  • nicht älter als 6 Monate
  • gerade Kopfhaltung (frontal - nicht geneigt, gedreht oder gekippt)
  • Gesichtsausdruck neutral, Lippen geschlossen
  • Augen offen und deutlich sichtbar (auch bei Brillenträgern)
  • Foto scharf, kontrastreich, gleichmäßig ausgeleuchtet und mit einfarbigem Hintergrund,
  • nicht geknickt, verunreinigt oder beschädigt.

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Bürgerservice-Seite der Bundesdruckerei unter Fotomustertafel oder auf der Internet-Seite des Bundesinnenministeriums unter Passbildvorgaben .



elektronischer Aufenthaltstitel (eAT)

Aufenthaltstitel werden seit dem 01.09.2011 aufgrund der EG-Verordnung Nr. 380/2008 entsprechend dem deutschen Personalausweis als elektronisches Dokument im Scheckkartenformat mit biometrischen Daten und besonderen Sicherheitsmerkmalen ausgestellt. Eine Karte ist maximal 10 Jahre gültig.


In folgenden Fällen ist die Beantragung eines elektronischen Aufenthaltstitels erforderlich:

  • Erteilung oder Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis
  • Erteilung oder Verlängerung einer Blauen Karte EU
  • Erteilung oder Verlängerung einer ICT Karte
  • Erteilung einer Niederlassungserlaubnis
  • Erteilung einer Erlaubnis zum Daueraufenthalt EG
  • Ausstellung von Aufenthaltskarten für drittstaatsangehörige Familienangehörige von EU-Bürgern
  • Neuausstellung oder Verlängerung des Nationalpasses

Der eAT enthält einen kontaktlosen Chip, auf dem neben Fingerabdrücken und einem biometrischen Lichtbild die Unterschrift und auch die Anschrift des Inhabers gespeichert sind. Der Identitätsnachweis macht es mit der Online-Ausweisfunktion über eine PIN möglich, sich im Internet sicher und eindeutig auszuweisen.


Aufenthaltstitel werden weiterhin in Hagen beantragt. Zur Abnahme der Fingerabdrücke ist für alle Antragsteller ab 6 Jahren die persönliche Vorsprache erforderlich. Die Anfertigung der eAT erfolgt bei der Bundesdruckerei in Berlin. Die Bearbeitungszeit liegt bei 4 bis 6 Wochen.



Besonderheiten / Befreiungen

Der Aufenthaltstitel wird seit dem 01.01.2005 zwingend mit der Auflage zur Erwerbstätigkeit versehen.


Für die seit dem 01.09.2011 zu erteilenden elektronischen Aufenthaltstitel werden die Gebühren bereits bei Antragstellung erhoben. Die Gebühr für die Neuausstellung des eAT liegt bei 60 €, dazu kommen je nach Dienstleistung Gebühren für die Erteilung oder Verlängerung des Titels. Gebührenermäßigungen kommen nur bei Vorlage eines SGB II bzw. SGB XII - Bescheides in Betracht. Für einzelne Dienstleistungen sind in der Aufenthaltsverordnung abweichende Gebührensätze festgesetzt worden.


Die Zahlung ist in bar oder bevorzugt per EC-Cash möglich.


Beachten Sie bitte, dass abgelaufene Titel nicht verlängert werden können. Stellen Sie deshalb unbedingt rechtzeitig vor Ablauf des alten Titels den erforderlichen Verlängerungsantrag. Sie müssen mit Bearbeitungszeiten von bis zu 3 Monaten rechnen.


Ein deutscher Aufenthaltstitel ersetzt das Visum für Kurzaufenthalte ohne Aufnahme einer Erwerbstätigkeit in den anderen Schengen-Staaten. Seit dem 19.12.2011 ist auch Liechtenstein Teil des von inneren Grenzkontrollen befreiten Schengenraumes. Dazu gehören neben Deutschland alle EU-Staaten außer Bulgarien, Großbritannien, Irland, Rumänien und Zypern sowie die außereuropäischen Staaten Island, Norwegen, die Schweiz und jetzt auch Liechtenstein.

Standort & Erreichbarkeit

Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen

Ausländer- und Einbürgerungsbehörde

Erdgeschoß und 1. Etage

Böhmerstr. 1, 58095 Hagen

Direkt-Kontakt

Telefax: 02331 207-2075


Information zu Betroffenenrechten nach der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)


Information zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)


Bushaltestelle: MARKT (Linien 510, 512, 516, 535, SB71)

Öffnungszeiten

Montagnur nach Terminvereinbarung
Dienstagnur nach Terminvereinbarung
Mittwochnur nach Terminvereinbarung
Donnerstagnur nach Terminvereinbarung
Freitagnur nach Terminvereinbarung
Samstaggeschlossen
Sonntaggeschlossen