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Der Flussregenpfeifer

Der Flussregenpfeifer ist eine streng geschützte Vogelart, die ursprünglich auf natürlichen Kiesbänken von großen Flüssen vorkommt. In Hagen nistet der Flussregenpfeifer zum Beispiel im renaturierten Bereich der Lenne. Da es aber kaum noch natürliche Flussläufe gibt, besiedelt der Flussregenpfeifer auch andere Flächen. Hierzu zählen Klärteiche, Kiesgruben, Sandabgrabungen, aber auch Lagerflächen oder Baustellen mit entsprechendem Untergrund aus Kies oder Sand.

Wie kann man die Vögel erkennen?

Der Flussregenpfeifer ist ein Zugvogel, der den Winter in Westafrika verbringt. Ab April kann man ihn hier beobachten. Er ist jedoch sehr gut getarnt und nur für das geschulte Auge mit dem Fernglas zu entdecken. Der Flussregenpfeifer ist ca. 15 cm groß, hat eine bräunliche Oberseite und eine auffallende schwarze Brust- und Stirnfärbung.

Ein sehr gut getarntes Nest

Von Mitte April bis August dauert die Brutzeit des Flussregenpfeifers. Das Nest und die Eier sind so gut an den Untergrund (Kies oder Sand) angepasst, dass die schnell übersehen werden. Dennoch fallen viele Gelege natürlichen Feinden, wie Greifvögeln oder Madern zum Opfer oder werden durch Hochwasser zerstört.


Daher ist es umso wichtiger, dass der Mensch nicht auch zum Feind wird.

Bitte helfen Sie mit!

Von April bis Anfang September im Bereich von Kiesbänken und bei entsprechend ausgeschilderten Flächen:

  • Machen Sie keinen Lärm.
  • Führen Sie Ihren Hund an der Leine.
  • Bleiben Sie auf den Wegen.
  • Betreten Sie die Kiesbänke auf keinen Fall.

So schaffen wir es gemeinsam, dass der Flussregenpfeifer dauerhaft in Hagen nistet.

Denn: Überleben ist so schon schwer genug.

Weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie auch hier:

Standort & Erreichbarkeit

Umweltamt

Rathausstraße 11, 58095 Hagen



Termine nach Vereinbarung.

Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt. Die Stadt Hagen ist Mitglied im Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt". Das Bündnis hat sich den Schutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt zum Ziel gemacht.

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