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Teilnehmer in Düsseldorf am 27.6.2019 Foto: LAG.21.NRW

Hagen ist im Prozess zur "Global Nachhaltigen Kommune NRW"

Grundlage ist der Ratsbeschlusses vom 14.12.2017. Neben 14 anderen Kommunen nimmt die Stadt an dem von Bund und Land NRW geförderten Projekt „Globale Nachhaltige Kommune“ (GNK) teil und kann bis zum März 2021 ihre Nachhaltigkeitsstrategie mit Unterstützung der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. (LAG 21 NRW) aufstellen. Aufgrund der schon vorhandenen Vorarbeiten und der vielfältig beschlossenen politischen Absichtserklärungen zum Klima- und Artenschutz, nachhaltigen Mobilität, integrierten Stadtentwicklung u.a. wurde sie nach einem strengen Auswahlverfahren ausgewählt. Weitere Detailinformatiuonen hier.

Hierzu ist die Pressemeldung der Stadt Hagen vom 27.01.2020: "Hagen startet als Globale Nachhaltige Kommune durch" über den Start des Prozesses verfügbar.

4. Steuerungsgruppensitzung am 24. 08.2020 im Ratssaal Foto: Umweltamt Stadt Hagen

Die Steuerungsgruppe berät in insgesamt fünf Sitzungen bis Ende 2020 und stimmt - coronabedingt - auch online über die Strategie, Ziele und Maßnahmen der Nachhaltigkeitsstrategie ab. Sie setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern der verschiedensten Institutionen der Stadt aus Wirtschaft, Bildung, Politik und Verwaltung. Die strategische Stadtentwicklung ist ebenfalls mit in diesem Projekt einbezogen. Das Ziel ist, so eine umfassende Grundlage für eine gemeinsame Nachhaltigkeits- und Stadtentwicklungsstrategie in Hagen zu erhalten. Aufgabe der Steuerungsgruppe ist es, von den sehr abstrakten Zielen hin zur Umsetzung von konkreten Maßnahmen vor Ort zu kommen. Dazu wählten die Mitglieder der Steuerungsgruppe aus den 10 Themenfelder einer Nachhaltigen Kommunalentwicklung die sechs aus, die aus ihrer Sicht für Hagen am wichtigsten und passendsten sind. Daher werden zukünftig die Bereiche „Nachhaltige Verwaltung“, „Nachhaltiger Konsum & gesundes Leben“, „Globale Verantwortung & Eine Welt“, „Klimaschutz & Energie“ sowie „Gute Arbeit & Nachhaltiges Wirtschaften“ und "Soziale Gerechtigkeit & zukunftsfähige Gesellschaft" näher beleuchtet.


Die Vielfalt der Beteiligten aus Vereinen, Initiativen, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung in unterschiedlichem Altergruppen ist für zahlreiche, fruchtbare Diskussionen verantwortlich. Die wichtigen operativen Ziele wurden berereits in der 4. Steuerungsgruppensitzung verabschiedet. Bis Ende November werden kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen diskutiert, die zur Erreichung dieser Ziele am sinnvollsten wären. Zum Abschluss des Projekts soll die Nachhaltigkeitsstrategie festgezurrt werden, was dann über den Stadtrat gechehen wird. Doch auch über das Projektende hinaus sollen die Maßnahmen und Ziele weiter überprüft werden, wie Hagen auf dem Weg zu mehr nachhaltigkeit weiter vorangehen kann.

Hier finden Sie:


Eine Übersicht der mit diesem Projekt verfogten Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen kann z.B. beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung eingesehen werden.

Das Projekt wird durchgeführt in Kooperation mit:

finanzielle Unterstützung:

Reparieren statt wegwerfen

"Reparieren statt wegwerfen" schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern ist auch gut für die Umwelt. Neben den bereits etablierten RepairCafes und Wiederherstellbars gibt es immer wieder neue Initiativen, die sich mit diesem Thema beschäftigen.

Hier eine Übersicht dieser Akteure:

RepairCafe Wiederherstellbar

Verbraucherzentrale Hagen

Stoffwechsel

Werkhof Hagen

Auch das Foodsharing wird in Hagen ein immer größeres Thema. Die sogenannten FairTeiler sind "Onkel Jo sein Laden" in der Lange Str. 24 und die "Wiederherstell-Bar" in der Lange Str. 65.