Veranstaltungen zum Thema Klimaschutz in Hagen


Seminar Passivhäuser auf hohem „NiWo“

Das Umweltamt hatte am 28. Juni 2019 in Zusammenarbeit mit dem Architekten- und Ingenieurverein Mark-Sauerland e.V. zu einer Schulung zum Thema Passivhausstandard im Nichtwohnungsbereich eingeladen. Bei der von der EnergieAgentur.NRW geförderten Veranstaltung standen Planung und Ausführung von Nichtwohngebäuden im Passivhausstandard im Mittelpunkt sowie auch die Optimierungsmöglichkeiten bei Konstruktionen, Bauteilanschlüssen, Fenstern und der Lüftung.


VHS-Veranstaltung aus der NRW-Reihe "Mein Haus spart"
Bei der nächsten Veranstaltung anlässlich des Jahrganges 100 der VHS wird "zur privaten Energiewende das Teamwerkhaus der Kreishandwerkerschaft vorgestellt" und findet in diesem Winter am 22.1.2020 von 15-17 Uhr statt.


Förder.Navi: Web-Tool der EnergieAgentur.NRW. Hier gelangen Sie zum Förder Navi

Die private Energiewende aktiv gestalten – Viele erforderliche Investitionen in neue, energieeffizientere und klimafreundlichere Techniken werden vom Land Nordrhein-Westfalen oder vom Bund gefördert. Die EnergieAgentur.NRW bietet dazu ein Web-Tool an. Das so genannte Förder.Navi informiert Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen und Kommunen über Förderprogramme zu Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Klimaschutz.

Klima-Bündnis

Das "Klima-Bündnis e.V. der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V." ist das größte thematische Städtenetzwerk in Europa. Seit 30 Jahren unterstützt es die über 1.700 Mitgliedsstädte in mittlerweile 18 europäischen Ländern bei der Erreichung ihrer Selbstverpflichtung, den CO2-Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent zu senken und die Pro-Kopf-Emissionen bis spätestens 2030 (Basisjahr 1990) zu halbieren. Die Stadt Hagen ist seit 1991 im Klima-Bündnis und seit 1994 Mitglied im Verein. Das Klima-Bündnis berät Städte und Gemeinden bei der Umsetzung von Klimaschutzstrategien. Zum Erhalt der tropischen Regenwälder kooperiert das Klima-Bündnis mit indigenen Völkern der Regenwälder. Mit der Beitrittserklärung zum Klimabündnis haben sich die angehörenden Kommunen verpflichtet,


  1. die kommunalen CO2-Emissionen alle 5 Jahre um 10 Prozent zu reduzieren. Die Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen soll von 1990 an gerechnet spätestens 2030 erreicht werden.
  2. langfristig die Treibhausgasemissionen auf ein nachhaltiges Niveau von 2,5 Tonnen CO²-Äquivalent pro Einwohner und Jahr zu vermindern. Zurzeit liegt der Wert in Hagen bei 11,6 t CO2/a.
  3. auf den Einsatz von Tropenholz sowie FCKW-haltigen Baustoffen zu verzichten.

Durch das Ausschöpfen Ihrer jeweiligen Möglichkeiten vor Ort versuchen die Klima-Bündnis-Städte, diese Ziele zu erreichen aber auch auf übergeordnete Entscheidungsträger wie Bund und Länder Einfluss zu nehmen. Seit September 2019 hat der Rat der Stadt Hagen einen Klimanotstandsbeschluss getroffen, wobei sich die Kommune für zukünftige Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels an den Berichten des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC auch Weltklimarat) insbesondere in Bezug auf Investitionen zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen orientieren wird. Denn aktuell verläuft die kommunale Treibhausgasreduktion wie in der Abbildung unten:

Da es beim IPCC um globalen Szenarien geht, beziehen sich alle Zahlen und Aussagen auf die globale Ebene. Es geht hier nicht um Ziele direkt sondern um die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Forschung zu globalen THG-Emissionsszenarien. Die CO2-Emissionen werden in den Szenarien auf null reduziert bis 2050. Die 70 bis 80% Reduktionen beziehen sich nicht auf THG-Emissionen bis 2050, sondern auf den Anteil der Erneuerbaren Energien bis 2050. Es bedeutet, dass die IPCC-Szenarien, die eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5°C abbilden, eine Bandbreite von 70 bis 85% erneuerbaren Energien bis 2050 zeigen. Wie eine große Kommune in diesem Bereich agieren kann, muss die Zukunft eintscheiden (aus: Umweltbundesamt: Kernbotschaften des IPCC-Sonderberichts über 1,5 °C globale Erwärmung zur Verbreitung in der Öffentlichkeit 2019, S. 68)

Weitere Informationen:

Energieversorgung / Regenerative Energien / Energieberatung

Energetische Sanierung

Zur Energetischen Sanierung hat die Stadt Hagen zum wiederholten Male einen Ratgeber herausgegeben: "Energetische Sanierung", der im Internet abrufbar oder als Broschüre zu bekommen ist.

Ökologisches Bauen

Was ist Ökologisches Bauen eigentlich? Hat Bauen an sich was mit Ökologie zu tun? Ein Haus zu bauen ist in erster Linie ein Eingriff in die Natur und die Landschaft, nicht zu letzt in die Nachbarschaft. Daher ist es wichtig wie ein Haus gebaut werden kann. Aber nicht nur das "Wie bauen?", sondern auch - und da ist die Planung in erster Linie gefragt - das "Wo bauen?" ist wichtig, wenn die Belastungen für die Umwelt möglichst gering bleiben sollen.

Aus Sicht der Umwelt ist es natürlich besser, wenn energiesparend gebaut wird, wenn Baustoffe eingesetzt werden, die mit geringem Energiebedarf hergestellt worden sind und die die natürlichen Ressourcen schonen und sogar mit baubiologischen Materialien gebaut werden, die zukünftig als unproblematischer Abfall wieder zu beseitigen wären.

Naturgefahren auch in Hagen: Informieren – Vorsorgen – Absichern

Überflutete Keller, abgedeckte Dächer, im Schlamm versinkende Möbel: Immer öfter treten auch in Hagen extreme Wetterereignisse wie Starkregen oder Stürmen auf – mit zum Teil beträchtlichen Schäden für die Betroffenen. Prüfen Sie deshalb das Risiko Ihres Hauses oder Ihres Betriebes, treffen Sie Vorsorgemaßnahmen und sichern Sie sich mit einer Elementarschadensversicherung ab.

Das Umweltministerium und das Wirtschaftsministerium des Landes NRW informieren deshalb mit der Verbraucherzentrale NRW e. V. und dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GdV) über Möglichkeiten der Vorsorge auf dieser Internetseite: hier

Standort & Erreichbarkeit

Umweltamt

Rathausstraße 11, 58095 Hagen

Ansprechpartner

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Themenbereich.